Der Marienplatz-Umbau: Das zentrale Bauvorhaben


Seit 16 Jahren gibt es die Dorfentwicklung in der Gemeinde Altenstadt. Einige Projekte sind bereits umgesetzt worden. Dazu zählen die Dorfmitte von Schwabniederhofen, der Platz an der Burglachbergstraße (beim alten Feuerwehrhaus) oder die untere Lorenzstraße. 

Im Frühjahr, Sommer und Herbst 2021 ist es endlich an der Zeit für ein ganz zentrales Vorhaben, nämlich für den Umbau des Marienplatzes mitten in Altenstadt. Er soll künftig einen Platzcharakter bekommen; die bisherige Dominanz der Straße soll gemindert werden. Der Straßenverlauf wird dazu vor dem Rathaus weiter nach Osten verschwenkt. Vor den Arkaden wird der Brunnen aufgestellt, der bisher in der Grünanlage auf der Südseite steht.

Die Vorstandschaft der Dorfentwicklung befasste sich neulich mit allen Details - von Grünstreifen über Bepflanzung, Blumenwiese, Schönachzugang und Bachmauer-Erhöhung bis zum Pflaster und zum Fugenmaterial. Zentrales Thema war freilich, wie mit der Bushaltestelle verfahren wird.

Die Abstimmung im Gremium
In der Sitzung der Teilnehmergemeinschaft war man sich einig, dass die Haltestelle auf der Rathausseite weiter nach Süden verrückt wird. Ingrid Treffer vom Amt für Ländliche Entwicklung ließ dazu und zur Versetzung des Brunnens abstimmen. Anwesend war auch Planer Bertram Mooser aus Kaufbeuren, der klar machte, dass man bei einem Verrücken der Bushaltestelle im geplanten Straßenverlauf noch Korrekturen vornehmen müsse.

Der Grund dafür ist, dass die bis zu 15 Meter langen Fahrzeuge bzw. lange Ziehharmonika-Busse am Halt keinen Radius gebrauchen können. Nur bei einer geraden Zeile ist gewährleistet, dass beim Aus- bzw. Einstieg die Fahrgäste keine Lücke von der unteren Stufe am Bus zum Pflaster vorfinden. Eine solche Stolperfalle soll auf jeden Fall vermieden werden.

Die Maßnahme Marienplatzumbau ist für heuer vorgesehen. Die Kosten übernehmen die Dorfentwicklung (Amt für Ländliche Entwicklung) und die Gemeinde Altenstadt. In der Summe ist mit ungefähr 1,2 Millionen Euro zu rechnen, wobei auch der Parkplatz zwischen Rathauscafe und Dorflinde weiter nach Osten in den Hang gerückt wird. jj