Eindrücke von der Serenade auf dem Marienplatz

München hat ihn genauso wie Weilheim und Schongau, aber auch Altenstadt hat ihn: den Marienplatz. Und zwar so heimelig wie bisher noch nie. Er wurde nämlich neu gestaltet und war jetzt Schauplatz einer abendlichen Serenade mit der Blaskapelle.

Dirigent Hansi Daxer, der die Kapelle mittlerweile mehr als zehn Jahre leitet, hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und mit den knapp 30 Musikerinnen und Musikern einstudiert. Ein Highlight war das Stück "The Witch and the Saint" - zu Deutsch "Die Hexe und die Heilige". Mit "Schloss Orth" wurde ein typisches Werk der sinfonischen Blasmusik dargeboten.

Zu den zackigen Märschen im Programm gehörten "Hoch Heidecksburg" und der "Kaiserjäger". Zugaben waren die "Weinkeller-Polka" und der Marsch "In Einigkeit". Akustisch und atmosphärisch von Vorteil war die aufwändig aufgebaute Bühne. Unter den Rathausarkaden wurden den Gästen Getränke und Sandwiches angeboten. Während es bei der Serenade kühl, aber trocken blieb, wurden die Helfer der Kapelle später beim Abbau von einem heftigen Regenschauer überrascht.  jj