Das Sport- und Freizeitgelände an der Schönach

Die Kombination aus Sport, Freizeit und Erholung ist kennzeichnend für das neu angelegte Gelände an der Schönach in Schwabniederhofen. Pfarrer Sebastian Schmidt spendete nach einer Messe in der Kirche Heilig Kreuz vor Ort den kirchlichen Segen  füreine der schönsten, weitläfigen Freizeitanlagen im Schongauer Land, zu der auch ein beachvolley-Platz gehört.  

Bürgermeister Kögl hob hervor, dass es sein Amtsvorgänger Albert Hadersbeck war, der die Idee zur Umgestaltung des Sportplatzes hatte. Mehrere Planer reichten Vorschläge ein, Landschaftsarchitektin Gudrun Dietz-Hofmann aus Irsee setzte sich durch.

Die Schönach erleben
Angesichts der Schönach, so Kögl, reifte auch der Gedanke zum Bau einer Fischtreppe und der durchgängigen Gestaltung des Baches. Außerdem sei ein sehr ansprechender Zugang zum Wasser geschaffen worden, dessen „elegant geschwungener Bogen“ die Möglichkeit zum Sitzen, Plantschen „oder einfach nur zum Wasser genießen“ biete und schon jetzt von Menschen jedes Alters gut angenommen werde.

Auch wenn vor dem Umbau bereits Freizeit-, Spiel- und Sportangebote bestanden hätten, habe es gegolten, deren Attraktivität weiter zu steigern. So wurde die Boulebahn deutlich vergrößert sowie ein Basketballkorb, eine sogenannte Tarzanschaukel, eine Slackline (Balancierband) und eine Tischtennisplatte errichtet. Außerdem verfügt die Stockbahn jetzt über eine gute Beleuchtung.

Des Weiteren wurden auf dem Spielplatz ein Klettergerüst sowie eine Rutsche und andere Spielgeräte neu installiert. Diese seien bereits von den Kindern getestet und ganz offensichtlich für gut befunden worden, stellte der Bürgermeister fest. Das Bodentrampolin habe er selbst ausprobiert. Im Zuge der Baumaßnahmen war auch die Terrasse am Cafe Schönach deutlich vergrößert und barrierefrei gestaltet worden.

„Hier findet man ein wunderbares Miteinander und eine Belebung des Gemeindelebens“, fuhr Kögl fort. Bei den Schwabniederhofenern, aber auch in den Nachbargemeinden, finde das Anklang. Darüber hinaus verwies er angesichts der Radwege Via Claudia und Romantische Straße auf die gute touristische Lage.

Finanzielle Unterstützung
Was die Gesamtkosten betrifft, ist die Baumaßnahme zwar noch nicht komplett abgerechnet; veranschlagt sind aber 380.000 Euro. Kögl musste zugeben, dass die Gemeinde einen so hohen Betrag allein nicht hätte stemmen können. Das Amt für ländliche Entwicklung in Oberbayern trug 75 Prozent der Kosten.

Monika Hirl vom Amt für ländliche Entwicklung erinnerte daran, dass Altenstadt seit dem Jahr 2004 im Bayerischen Dorferneuerungsprogramm vertreten ist, das seit 40 Jahren den ländlichen Raum, die Dörfer und Gemeinden fördert. Das Grundprinzip laute: „Ohne Bürgermitwirkung keine Dorferneuerung“. Nur wenn die Menschen vor Ort eingebunden seien, würden sie auch Veränderungsprozesse mittragen, so Hirl.

Zum Jubiläum 40 Jahre Dorferneuerung wurden 40 Dorflinden in ganz Bayern gepflanzt. „Eine davon soll hier in Schwabniederhofen ihren Platz finden.“ Die Linde gelte schließlich auch als Glücksbringer und sie stehe „für Frieden und Heimat, für Eintracht und Gerechtigkeit“.  kb