Gemeinde Altenstadt
 

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Benefizkonzert für
die Flüchtlingshilfe

Die 100 Mitwirkenden beim Benefizkonzert am Samstagabend.

Einen besonderen Stellenwert unter den kulturellen Veranstaltungen des Jahres 2014 in der Basilika Altenstadt nimmt das Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe im Landkreis Weilheim-Schongau ein, das am Samstagabend stattfand. Hundert Mitwirkende gestalteten ein knapp einstündiges, vielseitiges Programm mit Ausschnitten aus teils bekannten Werken. Matthias Utz, Musiklehrer am Welfengymnasium Schongau, dirigierte 60 Sängerinnen und Sänger, sowie das Jugendsinfonieorchester. Dieses Mitsingkonzert - es war ein Projektchor, der nur an diesem Samstag intensiv probte - bildete den Höhepunkt des P-Seminars am Gymnasium "Musik präsentieren". Die Spenden sind für die Aufwendungen zu diesem Konzert, aber auch für die ehrenamtliche Hilfe zugunsten der Asylbewerber im Landkreis Weilheim-Schongau bestimmt. Mehr dazu

 

Themenabend
"Zeit der Trauer"

Die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt veranstaltet einen Themenabend „Zeit der Trauer“. Termin ist Dienstag, 25. November, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Altenstadt. In einem Film wird die Geschichte eines Ehepaares erzählt, das den Unfalltod des ältesten Sohnes nicht verwinden kann; die Ehe und die Familie drohen daran zu zerbrechen. Es besteht die Möglichkeit zum anschließenden Gespräch. Der Eintritt ist frei.
 

 

Talkrunde bei den
Basilikafreunden

Kein Fachvortrag, keine Diashow, sondern eine Talkrunde zum Thema "Was mir die Basilika bedeutet": Damit ist die Jahresversammlung des Fördervereins Freunde der romanischen Basilika St. Michael bereichert worden. Mehr dazu
in Wort und Bild

 

Wieder ein Gesicht
unserer Gemeinde

Sie ist noch ein junges Gesicht in unserer Gemeinde: Pastoralreferentin und Pfarrhausfrau Anna Schmelcher wohnt erst seit August 2014 in Altenstadt. Sie kommt im November in der Rubrik "Gesichter einer Gemeinde" zu Wort, die wie immer in der rechten Spalte weiter unten zu finden ist.

 

Wissen, wer im
Gemeinderat sitzt

Die 16 Gemeinderäte für die Periode 2014 bis 2020 sind in Amt und Würden. Darunter auch die Frau und die fünf Männer, die neu im Gremium sind und in der Sitzung im Mai vereidigt worden sind. Die Übersicht mit aktuellen Fotos von Bürgermeister und Gemeinderäten ist auf der Homepage unter Gemeinde | Gemeinderat (Stichwort in der linken Spalte) aufzurufen. Ganz einfach geht's hier mit einem Klick zur
Galerie der Gemeinderäte

 
Auerbergland Portal Rieden am Forggensee Roßhaupten Prem am Lech Steingaden Lechbruck am See Bernbeuren Stötten am Auerberg Burggen Ingenried Schwabsoien Schwabbruck Altenstadt Hohenfurch
 

Ortsplan

 
Die romanische Basilika
St. Michael. Foto: Eugen Kögl
 
Pfarrkirche Heilig Kreuz
in Schwabniederhofen
 
 
 

Die Gemeinde Altenstadt/
Schwabniederhofen nimmt teil am Projekt

 

gefördert vom

 
Aktuelles

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Herzlich willkommen in Altenstadt/Oberbayern

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Besucher und Gäste!

Herzlich willkommen auf der Internetseite unserer Gemeinde Altenstadt. Auf dieser Seite stehen aktuelle Nachrichten und Termine. Für die Einträge in der mittleren Spalte können Sie einfach nach unten scrollen, um zu den Artikeln zu gelangen. Auf den folgenden Seiten haben wir für sowohl für Bürger als auch für Gäste zahlreiche Informationen über die Gemeinde und die Vereine zusammengestellt.
Weiter zum Grußwort des Bürgermeisters

 

Gedenken I: Die Namen der Gefallenen des 1. Weltkriegs

Kranzniederlegung am Kriegergrab im Friedhof mit Vorstand Walter Taubenberger (rechts) und Fritz Herz vom Veteranenverein. jj
Verliest die Namen aller Soldaten aus Altenstadt, die im ersten Weltkrieg ihr Leben ließen: Bürgermeister Hadersbeck (links). Rechts mit dem Kranz Vize-Bürgermeister Reich.

Beim Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie an die Soldaten der Bundeswehr, die bei Einsätzen in Krisenregionen starben, sind sowohl am Kriegergrab im Friedhof als auch am Ehrenmal der Gemeinde vor dem Rathaus Kränze niedergelegt worden.
Bürgermeister Albert Hadersbeck verlas alle Namen der Gefallenen aus Altenstadt während des ersten Weltkriegs, dessen Beginn sich heuer am 1. August zum 100. Mal jährte. Für den Soldaten- und Veteranenverein erwähnte Vorstand Walter Taubenberger, dass aus Altenstadt mehr als 250 junge Männer eingezogen worden waren und nahezu 100 Soldaten bei den beiden Weltkriegen im Feld geblieben sind bzw. als vermisst gelten. Mit dabei beim Gedenken war traditionell der Ehrenzug der Luftlande- und Lufttransportschule. Für die LL/LTS sprach der stellvertretende Kommandeur, Oberstleutnant Christian Schoebel, am Kriegergrab. Das Requiem zum Volkstrauertag zelebrierte zuvor Pfarrer Karl Klein. jj

 

Gedenken II: Am Ehrenmal in Schwabniederhofen

Kranzniederlegung bei gesenkten Fahnen am Ehrenmal in Niederhofen. jj

In Schwabniederhofen ist am Volkstrauertag all der Frauen und Männer gedacht worden, die durch Krieg, Vertreibung, Flucht und Terror ums Leben gekommen sind. Dieter Marczinek, Vorsitzender des Veteranenvereins, und Bürgermeister Hadersbeck legten am Ehrenmal einen Kranz nieder, wo zwei Soldaten der Luftlande- und Lufttransportschule die Ehrenwache hielten. Zuvor zelebrierte Pfarrer Siegfried Beyrer den Gottesdienst zum Veteranenjahrtag. Dreimal habe er an diesem Wochenende - in Schwabsoien, Hohenfurch und Niederhofen - eine Messe zum Gedenken gehalten, und dreimal habe er viele leere Kirchenbänke gesehen, sagte er nachdenklich. 

 

Feneberg-Markt: Umbau ist abgeschlossen

Wurst, Fleisch und Backwaren gibt es jetzt vorne am Eingang. Hinter der Theke Abteilungsleiterin Nicole Völk und Marktleiter Wanke.

Knapp drei Monate hat der Umbau gedauert, nun sind die Handwerker abgezogen: Am Mittwoch ist der Feneberg-Markt an der Alten Bahnhofstraße in Altenstadt wieder eröffnet worden. Marktleiter Wanke und seine Mitarbeiterinnen freuen sich über den großen Zuspruch, der schon am Mittwochvormittag zu verzeichnen gewesen ist.

Blickfang im Verkaufsbereich, der auf 600 Quadratmeter verkleinert wurde und mit dem Sortiment dem Anspruch eines typischen Nahversorgers gerecht wird, ist die "Frische-Insel" am Eingang mit Backwaren, Wurst, und Käse, einem warmen Imbiss und der Salatbar. Daneben befindet sich die Postagentur. Den Feneberg-Markt in Altenstadt gibt es seit 22 Jahren. Die nächsten Filialen dieses Unternehmens, das seinen Sitz in Kempten hat und auf Produkte aus der Region setzt, sind in Peiting und in Steingaden.

 

Ausstellung I: Ressls Bilder in der Praxis Dr. Eberle

Paul Ressl (links) und Dr. Roland Eberle vor einem der Werke.
Musikalische Untermalung bei der Vernissage: das Hans Enzensperger Trio.

Gut besucht war die Vernissage zur Ausstellung von Paul Ressl. 70 Besucher fanden sich in der Praxis von Dr. Roland Eberle ein, die sich im Schwesternwohnheim beim Schongauer Krankenhaus befindet. Dort präsentiert der Künstler aus Altenstadt seine neuen Werke unter dem Leitwort „Sedimente“. Die beiden kennen sich seit Schulzeiten. Außerdem ist Dr. Eberle der Nachbar von Ressls Schwester Elke Habermeier.

Zirka 20 Bilder sind zu besichtigen; diese symbolisieren die Veränderung im Leben, wie der Künstler erklärt. So sei in der Natur immer etwas in Bewegung, jedoch gebe es auch Ablagerungen, die Ressl  in seinen Bildern zum Ausdruck bringt. Deshalb spiele auch der Zufall eine Rolle bei der Pinselführung. Inspirieren ließ sich Ressl vom Lech und vom Meer sowie von Fotos, die er in der Heimat und im Urlaub gemacht hatte. Wer sich die Ausstellung ansehen möchte, kann dies bis Sommer 2015 zu den Öffnungszeiten der Praxis Dr. Eberle tun (Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr sowie Montag von 16 bis 19 Uhr).

 

Ausstellung II: Werke von Peter Paul und Wally Kulot

Besuch im Hause Kulot: Franziska Sedlmeier (links) mit ihrem Mann Ludwig und Wally Kulot mit dem Hinterglasbild „Haussegen“. Dahinter Bilder zum Zyklus „Impressionen aus Altenstadt“.

Peter Paul Kulot und seine Frau Wally präsentierten einige ihrer Werke bei sich zu Hause am Esterweg. Im Erdgeschoss stellte Peter Paul Kulot seine Bilder aus. Verschiedene Motive waren darauf zu sehen, aber auch Themen wie Schach- oder Klavierspiel. Auch von früheren Italienurlauben mit seiner Frau waren einige Bilder aufgehängt. Das Skizzenbuch konnten die Gäste ebenso durchblättern, und so die Entstehung eines Bildes nachverfolgen. Bemerkenswert ist die Mischung zwischen der Realität und der Traumwelt, auf die der Maler mit seinen abstrakten Bildern abzielt. Von denen ist ein Großteil in der momentanen Lieblingsfarbe Rot gehalten.
Im ersten Stock zeigte Wally Kulot ihre Hinterglasbilder. Diese Technik entdeckte Kulot vor 45 Jahren für sich und malt nun im modernen Stil auf Glas. Motive sind unter anderem aus der Religion oder der Antike, aber auch Landschaften bzw. Impressionen aus Altenstadt.
Zum Foto unten. Kräftige Rottöne, wenig blau: Peter Paul Kulot gemeinsam mit der Bildhauerin Marion Werner aus Steingaden.

 

Über Niederhofen: Was für ein Ausblick!

Zahlreiche Föhntage hat uns der November bisher schon beschert. Der Ausblick zu den Bergen ist bisweilen grandios. Wofür auch dieses Foto stehet - aufgenommen am Sonntagmittag auf der Anhöhe westlich von Schwabniederhofen. Links im Bild der Turm der Luftlandeschule. Hinten die Tannheimer bzw. Allgäuer Berge.

 

Innovationen aus Altenstadt für Kunden in aller Welt

Die Themen Zuverlässigkeit, Effizienz und geräuscharmer Betrieb standen im Mittelpunkt des Messeauftritts auf der Euroblech.

40 Länder, 1500 Aussteller, 60 000 Fachbesucher: Die EuroBLECH in Hannover ist die weltweit größte und bedeutendste Fachmesse zur Blechbearbeitung. Auf dieser Plattform hat die Hoerbiger Automatisierungstechnik zwei in Altenstadt entwickelte Innovationen vorgestellt: den elektrohydraulischen Pressenantrieb ePrAX® sowie den Hoerbiger Laser Gas Regulator LGR.

Die Themen Zuverlässigkeit, Effizienz und geräuscharmer Betrieb standen im Mittelpunkt des Messeauftritts von Hoerbiger: Präsentiert wurde die aktuelle Ausführung des Systems ePrAX®. Der weltweit erste elektrische Antrieb für Abkantpressen mit hydraulischem Getriebe überwindet die wesentlichen Schwächen von Elektrik und Hydraulik und kombiniert stattdessen ihre Stärken.

Darüber hinaus hat die Automatisierungstechnik ein äußerst präzises und blitzschnelles Piezoventil vorgestellt: den Hoerbgier Laser Gas Regulator LGR. Er wird zur Laser-Blechbearbeitung mittels Gaslaser-Schneidanlagen eingesetzt. Durch seine Präzision und Geschwindigkeit sorgt er für einen optimalen Gaswechsel innerhalb der Maschine. So werden exakte Schneidkanten und – auch bei variierenden Blechstärken – eine hohe Qualität in der Blechbearbeitung erzielt. Norbert Gauß, Leiter der Hoerbiger-Automatisierungstechnik, zog nach fünf Messetagen eine positive Bilanz. ph | jj

 

Damit die Neugestaltung vorankommt

Gehweg, Geländer und Vorplatz werden neu errichtet.
Die St. Lorenzstraße beim Anwesen Nuscheler.

Die Weichen gestellt hat die Vorstandschaft der Dorfentwicklung, was zwei Tiefbau-Projekte in Altenstadt betrifft. Zum einen geht es um die Neugestaltung der Stützmauer und des Gehweges vor der Bäckerei an der Burglachbergstraße. Zum anderen ist damit die Tieferlegung der St. Lorenzstraße in Höhe des Nuscheler-Anwesens gemeint mitsamt Realisierung eines Gehweges auf der Ostseite und eines Regenwasserkanals. Beide Maßnahmen sind neulich von der Vorstandschaft einstimmig durchgewunken worden, nachdem der Gemeinderat bereits zugestimmt hatte.

Im Fall des Vorplatzes bei der Bäckerei wird der Eigentümer das Areal vor dem Gebäude bis zum Gehweg an der Stützmauer pflastern lassen. Das ist Sache des Besitzers, der dafür eine Förderung beantragt. Der Gehweg und die Stützmauer, die sandgestrahlt wird, sind Anliegen der Gemeinde, die dafür einen Zuschuss bis zu 10 000 Euro aus dem Topf der Dorferneuerung erhält. Dort wird ebenso das Geländer erneuert wie vor dem Anwesen Nuscheler an der Lorenzstraße. An und neben der Lorenzstraße wird, um für die Maßnahmen Sicherheit zu haben, aktuell eine Bodenuntersuchung durch eine Firma aus Buchloe vorgenommen. jj

 

Politiker-Plädoyer für einen Verbleib der LL/LTS

Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger (rechts) mit Simon Sterzer (Radio Oberland) und Franziska Bär (Schongauer Nachrichten). Hinten Kommandeur Carsten Jahnel, Bürgermeister Albert Hadersbeck und Vizebürgermeister Sepp Reich. Foto: jj

Erneut gib es von politischer Seite ein klares Plädoyer dafür, die Luftlande- und Lufttransportschule Altenstadt am bisherigen Standort zu belassen, anstatt sie als verkleinerten Stützpunk nach Oldenburg zu verlegen, wie es die Strukturreform vorsieht und wie es vor drei Jahren beschlossen worden ist. Diesmal macht sich Johannes Hintersberger, der Staatssekretär im bayerischen Finanzministerium, für einen Verbleib stark. Hintersberger hat sich zusammen mit dem Stimmkreisabgeordneten Harald Kühn (Murnau) und mit weiteren Abgeordneten bzw. ehemaligen Abgeordneten bei einem mehrstündigen Besuch einen Eindruck von der Ausbildung an der LL/LTS verschafft.

Staatssekretär Hintersberger (Augsburg) betonte gegenüber den Medien, dass in Altenstadt eine "intakte" Infrastruktur vorhanden sei, die bei Oldenburg erst geschaffen werden müsse, was Kosten von 80 Millionen Euro aufwärts bedeute. Stimmkreisabgeordneter Harald Kühn erwähnte, dass er zusammen mit MdB und Minister Alexander Dobrindt bei Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen war und Argumente für den Verbleib der Fallschirmjäger in der Franz-Josef-Strauß-Kaserne in Altenstadt vorgebracht hatte.

Kommandeur Carsten Jahnel sagte gegenüber den Medien, dass die Entscheidung zum Verlegen der LL/LTS nach wie vor Bestand habe. Doch sei ein Umzugstermin, ursprünglich für 2015 | 2016 genannt, noch in weiter Ferne. Selbst nach 2017 müssten, wenn es beim Beschluss einer Verlegung bleibe, noch zahlreiche Arbeiten für die benötigten Einrichtungen erfolgen, was Jahre dauern könne. jj

 

 

Bücherei Altenstadt im MIZ
"Tag des Vorlesens"
am 21.11.2014, Programm

 

Die aktuelle Bürgerinformation:

Themen:
1. Helfer für Mittagstisch 55 plus
2. Feuerlöscherprüfung
Mehr dazu

 

 

 
 
 

Breitbandförderung - Breitbandausbau in Altenstadt

Die Gemeinde Altenstadt bleibt weiter am Thema "Breitbandausbau". Hierzu wurde beschlossen, im Rahmen der Initiative "Startgeld Netz" in Zusammenarbeit mit dem Auerbergland Förderungen und Ausbaumöglichkeiten zu untersuchen. Ein erster Schritt dazu ist die Veröffentlichung einer entsprechenden Planung,
die hier zu finden ist

 

Unsere "Zugabe"
auf der Homepage

Anna Schmelcher.


Gesichter
       einer
Gemeinde

Im November: Anna Schmelcher. Sie ist 30 Jahre und wohnt seit August 2014 in Altenstadt.
Die junge Frau hat katholische Theologie und Soziale Arbeit in Benediktbeuern studiert. Die letzten drei Jahre war sie in der Pfarreiengemeinschaft Königsbrunn beschäftigt und hat dort gelebt. Seit September 2014 arbeitet sie als Pastoralreferentin in Vollzeit im Fachbereich Altenseelsorge der Diözese Augsburg und ist Pfarrhausfrau im Nebenberuf bei Pfarrer Klein  in Altenstadt.

Welche Hobbys pflegen Sie?
Alles, was kreativ ist: vom Filzen, Nähen und Malen bis zur Musik.

Ihr Talent?
Ich finde schnell Zugang zu Menschen in jedem Alter, und der Umgang miteinander macht mir viel Freude.

Was macht Sie wütend?
Das viele Leid in den sogenannten „Schwellen-„ und „Entwicklungsländern“ und die Kurzsichtigkeit bzw. das bewusste Wegschauen oder die Engstirnigkeit vieler Menschen in den Industrienationen, wenn es um die strukturelle und auch die ganz konkrete Hilfe geht.

Der Lieblingsplatz in der Gemeinde?
Ich konnte in den letzten drei Monaten schon einige schöne Plätze entdecken: die Basilika, der Pfarrgarten, das Schreinereicafé. Ich bin aber noch weiter auf Erkundungstour. Gerne können Sie mir ja auch ihre liebsten Plätze verraten.

Was schätzen Sie an Ihrem Wohnort?
Ich bin in einer kleinen Gemeinde auf dem Land aufgewachsen und schätze es sehr, jetzt nach einigen Jahren wieder aufs Dorf gezogen zu sein. Die Nähe zu den Bergen und den wunderschönen Blick auf das Bergpanorama genieße ich jeden Tag.

Was finden Sie verbesserungswürdig?
Puh. Das ist nach so kurzer Zeit echt schwer zu beantworten. Aber Sie dürfen sicher sein, dass ich es ehrlich sage, wenn mir etwas auffällt, das man meiner Meinung nach besser oder anders machen sollte.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Ruth Pfau: „Verrückter kann man gar nicht leben. Ärztin, Nonne, Powerfrau“. Ruth Pfau wird auch „Engel von Karachi“ genannt, sie hat als deutsche Ärztin in Pakistan und Afghanistan die Lepra besiegt. Zudem war sie als deutsche Klosterschwester Staatssekretärin des Gesundheitswesens von Pakistan. Ihr Lebenszeugnis zeigt, wohin gelebte Nächstenliebe und ein Dialog der Religionen führen kann.

Lieblingsblume?
Roter Mohn. 

Welche Musik hören Sie gerne?
Neben alldem, was ich querbeet höre, v.a. deutsche Künstler: den Jazz von Roger Cicero, Klavierkabarett und Swing von Bodo Wartke und die deutschen Liedermacher, z.B. Dota und die Stadtpiraten.

Ein Tag ohne Zwänge – wie würden Sie ihn verbringen?
Vermutlich könnte ich mich nicht entscheiden, ob ich zuerst filzen, malen oder doch lieber eine Freundin besuchen soll und deswegen auch alles in meinen Tag hineinpacken würde. Eigentlich schade, dass Gott auch mir nur 24 Stunden am Tag geschenkt hat.

Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Viele Bücher, meinen Schrank mit all den Sachen, die man braucht, um kreativ zu sein, und eine Hängematte, um mich genüsslich zu entspannen.

Informativ und unterhaltsam soll sie sein, die Serie "Gesichter einer Gemeinde". Sie erscheint regelmäßig in der rechten Spalte auf der Homepage der Gemeinde. Das nächste Gesicht erscheint dann zum Dezember.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Marienbrunnen