Eine Nachbetrachtung zu den vier Orgelmatineen

Auch zur vierten und letzten Matinee mit Annette Müller (Peiting) haben sich nochmals gut 100 Freunde der Orgelmusik in der Basilika St. Michael eingefunden. Sie hatte drei Werke italienischer Komponisten ins Programm genommen. Ganz stimmig zum Kirchenbau, dessen Ursprung in der oberitalienischen Romanik zu finden ist, aber auch ganz stimmig mit Blick auf den Feiertag Mariä Himmelfahrt spielte und sang die Kirchenmusikerin das „Ave Maris Stella“ von Girolamo Frescobaldi. Ein Stück, dessen Schlichtheit und Schönheit ergreifend wirkt – besonders in so einem Kirchenraum.

Vom gleichen Komponisten erklang noch eine Toccata, und von Marco Antonio Cavazzoni, der ebenfalls im 16. Jahrhundert lebte, war das „Salve Virgo“ zu hören. Aus der Epoche des Barock brachte die rührige Peitinger Kirchenmusikerin Werke von Bach sowie die wuchtige Fuga in g-Moll von Buttstett. Ein Kontrast dazu war das Stück „Ad Communionem super Adoro Te“ aus der Feder des zeitgenössischen Musikers Petr Eben (1929 bis 2007). Zum Orgelsommer in Altenstadt haben auch Anna Scholz (Sachsenried), Klaus Geitner (München) und Gundula Kretschmar (Weilheim) mit ihren Konzerten beigetragen. Heuer blicken die Basilikafreunde, die den Erhalt des romanischen Gotteshauses unterstützen und kulturelle Veranstaltungen ausrichten, auf das 30-jährige Bestehen zurück.

Im Jubiläumsjahr sind noch zwei besondere Aufführungen geplant. Zum einen ist es ein Konzert mit dem Organisten Laurent Jochum aus Paris. Vorgesehen ist dafür Sonntag, 9. Oktober. Die Uhrzeit steht noch nicht genau fest, wird aber noch bekanntgegeben.

Und am dritten Advent (Sonntag, 11. Dezember) ist um 15 Uhr ein Konzert mit dem Ensemble PERSONAT vorgesehen. Zu hören ist dabei Musik aus der Kathedrale von Santiago de Compostela aus dem zwölften Jahrhundert, in dem auch die Basilika erbaut worden war.  jj 

Mehr Infos über den besonderen Orgelkalender

Ja, es ist bayernweit wirklich einmalig, was die Basilikafreunde Altenstadt im Sommer 2022 herausgebracht haben. Die Rede ist vom Orgelkalender für die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt und für Schongau. Unter dem Leitwort „Zwölf Monate, zwölf Instrumente, zwölf Tonaufnahmen, zwölf Euro samt CD“ ist der Verkauf angelaufen. Erwerben kann man den Orgelkalender samt Tonträger in der Büchergalerie in Schongau, im Pfarrbüro in Altenstadt und im Pfarramt in Schongau an der Kirchenstraße. Angeboten wird das Druckwerk auch nach den Orgelmatineen in Altenstadt. Per Mail kann der Orgelkalender unter basilkafreunde.altenstadt@googlemail.de bestellt werden, telefonisch unter 08861/7315 im Pfarrbüro. 

Nirgendwo sonst ist bisher ein Orgelkalender für so einen überschaubaren Raum erschienen, zu dem auch mehrere Dorfkirchen gehören. In großen Orgelkalendern liegt der Fokus meist auf besonderen Instrumenten in bekannten Städten Deutschlands.

Für die CD sind zwölf Stücke aufgenommen worden, zu denen acht Organisten an den verschiedenen Instrumenten beigetragen haben. Zusätzlich zum großen Orgelfoto werden auf jeder Rückseite die Interpreten ebenso wie die Kirchen mit einem Foto in Schwarz-Weiß vorgestellt. Zudem sind dort fachliche Informationen zu jedem Instrument vermerkt (Disposition, Register, Baujahr, Technik, etc.). Auf der ersten Seite (Januar) ist die Link-Orgel von Altenstadt abgebildet, wofür Cornelia Möst ein "Te Deum" eingespielt hat. Die Offner-Orgel aus Schwabniederhofen (ebenfalls Gemeinde Altenstadt) ist im Monat September zu sehen und mit einem Stück, dargeboten von Stefan Marczinek, auch zu hören. 

Für den technischen Part bei den Aufnahmen war Andreas Wiesmann zuständig. Er ist Kirchenmusiker in Schongau und verfügt zudem über das nötige technische Equipment. Mit Layout, Satz und Druck hat der Förderverein Freunde der romanischen Basilika St. Michael Wolfram Kulot (Moiré Werbung) in Altenstadt beauftragt.   jj 

Aus dem Mitgliederbrief 2022

Im Mitgliederbrief für 2022, der heuer erst im Juli erschienen ist, sind einige Informationen über den Förderverein Freunde der romanischen Basilika St. Michael zusammengefasst. Zugleich erfolgt ein Ausblick auf Veranstaltungen im Jahr 2022, in dem der Förderverein auf das 30-jährige Bestehen zurückblicken kann. Zum Mitgliederbrief

Das Programm zu den Orgelmatineen 2022

Hier kann online bequem das Programm zu den vier Orgelmatineen nachgelesen werden, die in der Basilika St. Michael an vier Sonntagen stattgefunden haben. Ein Blick in den Flyer

Wie der Förderverein nach den Neuwahlen aufgestellt ist

Johannes Jais und Maren Rogg bilden den Vorstand beim Förderverein Freunde der romanischen Basilika St. Michael, Altenstadt. Jais (60) führt den Verein seit neun Jahren. Rogg ist seit 2022 zweite Vorsitzende; zuvor hat sie dem Verwaltungsrat bereits seit fünf Jahren angehört. Rogg (52) folgt auf Franz Landes, der das Amt des Vize 13 Jahre bekleidete und für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand.

Bestätigt wurde bei den Neuwahlen, die Bürgermeister Andreas Kögl leitete, Schatzmeisterin Barbara Deschler genauso wie Beisitzerin Adelheid Heilig. Neu in der Vorstandschaft, sprich im Verwaltungsrat, sind Willi Schmölz aus Altenstadt und Max Waldmann aus Schwabbruck. Beide sind Beisitzer. Helmut Horner ist aus dem Gremium nach 20 Jahren Zugehörigkeit ausgeschieden.

Der Verwaltungsrat, wie er sich nach den Neuwahlen zusammensetzt:
1. Vorsitzender Johannes Jais, 2. Vorsitzende Maren Rogg.
Schrftführer Peter Kodisch, Schatzmeisterin Bärbel Deschler.
Beiräte Adelheid Heilig, Gabi Langer, Max Waldmann, Willi Schmölz.

Wesentliche Informationen über den Förderverein
"Freunde der Romanischen Basilika St. Michael"

Das geschichtliche Wahrzeichen von Altenstadt bei Schongau, die alpenländisch-romanische Basilika St. Michael, wurde im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts wohl auf Veranlassung des Territorialherrn, Herzog Welf VI., im Zuge der Stadtwerdung erbaut. Sie stellt hinsichtlich ihrer Architektur und ihrer kunsthistorisch hochwertigen Innenausstattung – zum Teil aus der Bauzeit – eine Besonderheit in dem von Kirchen- und Klosterbauten reich gesegneten Pfaffenwinkel dar. Ihre auch heute noch beeindruckende Größe zeugt von der zentralen und strategischen Bedeutung der einstigen Stadt Schongau, dem heutigen Altenstadt.

Damit dieser einzigartige Sakralbau auch den nachfolgenden Generationen erhalten bleibt, wurde zur immerwährenden Unterstützung von Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen der Förderverein  „Freunde  der Romanischen Basilika St. Michael, Altenstadt e.V.“ gegründet. Er besteht seit Mai 1992. Ziel und Aufgabe des Fördervereins sind:

  • Sammeln von Finanzmitteln für Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen
  • Öffentlichkeitsarbeit für das geschichtlich und kunsthistorisch bedeutsame Baudenkmal    alpenländischer Romanik, zum Beispiel mit Info-Veranstaltungen
  • kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Orgelmatineen, Passionssingen und andere Konzerte
  • Verkauf des Bildbandes „Basilika Altenstadt“.

Unterstützen Sie bitte den Förderverein durch Ihre Mitgliedschaft und/oder Spende!
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15 Euro jährlich. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar. Eine Beitrittserklärung und Einzugsermächtigung finden Sie nebenstehend zum Herunterladen (rechts oben).

Pfarreiengemeinschaft Altenstadt

Kontakt

Freunde der Romanischen Basilika St. Michael Altenstadt e.V.

1. Vorstand Johannes Jais
86972 Altenstadt | Gartenweg 11
Tel. 0 88 61 / 259 328 | Büro
Fax 0 88 61 / 259 329
Tel. 0 88 61 / 715 48 | Privat
basilikafreunde.altenstadt@googlemail.com

2. Vorstand Maren Rogg
86972 Altenstadt | Templerstr.12
Telefon 0 88 61 / 9336093

Bankverbindungen:
Sparkasse Oberland
IBAN DE 90 7035 1030 0000 2606 20
SWIFT-BIC: BYLADEM1WHM
Raiffeisenbank Pfaffenwinkel e. G.
IBAN: DE 49 7016 9509 0000 3404 30
BIC: GENODEF1PEI

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